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Brandschutznachweis: das maßgebliche Dokument

Der Brandschutznachweis beschreibt das Schutzkonzept eines Gebäudes und benennt die Anlagen, die dafür gebraucht werden.

Kurz gesagt

Der Brandschutznachweis beschreibt, wie ein Gebäude im Brandfall geschützt ist: Rettungswege, Brandabschnitte, bauliche Maßnahmen und die sicherheitstechnischen Anlagen, die dafür gebraucht werden.

Ob eine Prüfung nötig ist, steht in Ihrer Baugenehmigung, im Brandschutznachweis und in der Prüfverordnung Ihres Bundeslandes. Dieser Text ist keine Rechtsberatung.

Was darin steht

Typisch sind Angaben zu Gebäudeklasse und Nutzung, zur Einstufung als Sonderbau, zu Flucht- und Rettungswegen, zu Brandabschnitten und Feuerwiderständen, zur Löschwasserversorgung sowie eine Aufstellung der geforderten Anlagen: Brandmeldeanlage, Alarmierung, Entrauchung, Sicherheitsbeleuchtung, Löschanlagen.

Warum er für Prüfungen entscheidend ist

Die Prüfverordnung sagt, wie geprüft wird. Was geprüft wird, ergibt sich aus dem, was gefordert ist, und das steht im Brandschutznachweis zusammen mit der Baugenehmigung. Ohne dieses Dokument bewertet der Prüfsachverständige im Grunde gegen Annahmen statt gegen Vorgaben.

Wenn der Nachweis fehlt

Im Bestand ist das häufig, gerade bei mehrfach umgebauten Objekten. Dann hilft eine Bestandsaufnahme: vorhandene Unterlagen sichten, Anlagenbestand erfassen, Lücken benennen. Auf dieser Grundlage lässt sich ein belastbares Prüfprogramm aufsetzen, notfalls begleitet von einem Brandschutzplaner.

Aktuell halten

Jede bauliche Änderung, jede Nutzungsänderung und jede Erweiterung der Anlagentechnik gehört in die Unterlagen. Ein Brandschutznachweis, der den Zustand von vor zwei Umbauten beschreibt, führt bei der nächsten Prüfung zu vermeidbaren Rückfragen.

Häufige Fragen

Antworten auf das, was Betreiber vor der Beauftragung am häufigsten fragen.

Frage nicht dabei? Schreiben Sie uns
Wer erstellt den Brandschutznachweis?

In der Regel ein qualifizierter Ersteller nach Landesrecht, häufig ein Brandschutzplaner oder Nachweisberechtigter. Bei Sonderbauten wird er meist von einem Prüfsachverständigen für Brandschutz geprüft.

Ist der Brandschutznachweis dasselbe wie das Brandschutzkonzept?

Umgangssprachlich werden die Begriffe oft synonym verwendet. Je nach Landesrecht gibt es Unterschiede in Form und Anforderung, inhaltlich beschreiben beide das Schutzkonzept des Gebäudes.

Wie lange muss ich ihn aufbewahren?

So lange das Gebäude in dieser Form betrieben wird. Er ist Bestandteil der Objektdokumentation und wird bei jeder Prüfung und bei behördlichen Kontrollen gebraucht.

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Die Vermittlung ist kostenlos und unverbindlich. Ein Auftrag entsteht erst, wenn Sie ein Angebot annehmen. Wer seine Prüfungen selbst organisiert, testet PrüfSmart 30 Tage kostenlos.